Eine „dynamische und erfolgreiche Entwicklung“ in den vergangenen zwei Jahrzehnten bestätigte Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle der Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach. Bei der Feierstunde nannte der Minister eigens die Zunahme an Studierenden, die Ausweitung des Studienangebots und die hohe Akzeptanz in der Region als Beispiele für die Erfolgsgeschichte. Die Hochschule Ansbach ist für Minister Spaenle als „wichtige Säule in der stark ausprofilierten mittelfränkischen Hochschullandschaft“.
Bei der Verortung der Hochschule in der Wirtschaft der Region spielen für ihn das Institut für Angewandte Wissenschaften sowie das Institut für Mittelstand und Unternehmensentwicklung als Brücke des Wissens- und Technologietransfers eine ebenso wichtige Rolle wie z. B. die Studien- und Technologiezentren in Weißenburg oder Feuchtwangen. Als „zukunftsweisend“ bezeichnete der Wissenschaftspolitiker die enge Zusammenarbeit von Wissenschaftlern der Hochschule in Ansbach mit ihren Kollegen anderer Hochschulen wie z.B. der Technischen Hochschule Deggendorf, der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, den Hochschulen in Aschaffenburg sowie in Würzburg-Schweinfurt und der Universität Würzburg.
Rund 3.000 Studierende besuchen derzeit den lichtdurchfluteten Campus auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne in der mittelfränkischen Stadt mit ihren zwei Fakultäten. Zwischen 12 Bachelor- und 5 Masterstudiengängen können Studieninteressierte auswählen. Das Spektrum reicht von den Energie- und Biowissenschaften über die Ingenieurwissenschaften bis zu den Medien- und Wirtschaftswissenschaften. Besonders attraktiv sei der Bachelor-Studiengang „International Management“, der vor allem durch seine Kombination von Fern- und Präsenzstudium viele Spitzenathleten anziehe.
Quelle: StMBW