Bereits 2009 hat sich die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf in den Zielvereinbarungen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst verpflichtet, sich zu einer "ökologisch nachhaltigen und Ressourcen schonenden Hochschule" zu entwickeln. 2012 wurde im Zuge dessen beschlossen, ein Umweltmanagementsystem einzuführen und es von externer Seite begutachten zu lassen. Die Initiative dazu kam vom studentischen Arbeitskreis "AK Grünere Hochschule" in Triesdorf, der sich seit vielen Jahren engagiert. Die HSWT hat sich für das Umweltmanagementsystem nach EMAS-Verordnung (Eco-Management and Audit Scheme) der Europäischen Union entschieden. Ihre strategische Ausrichtung im Umweltschutz hat die Hochschule in eigenen Umweltleitlinien festgehalten: Demnach werden an der HSWT alle Umweltvorschriften eingehalten, die Umweltleistung kontinuierlich verbessert und Umweltbelastungen vermieden. Auf Basis dieser Leitlinien und der Ergebnisse aus einer internen Onlinebefragung wurden zudem das Umweltprogramm geschrieben und erste Maßnahmen umgesetzt. So wird beispielsweise für die Druckerzeugnisse der Hochschule nun Recyclingpapier aus 100 Prozent Altpapier verwendet, das mit dem Blauen Engel zertifiziert ist. Im Mai dieses Jahres haben zwei Umweltgutachter die Umwelterklärung der HSWT validiert und dadurch bestätigt, dass das Umweltmanagementsystem den Anforderungen der EMAS-Verordnung entspricht. Seitdem ist die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) München und Oberbayern im EMAS-Register gelistet. Dr. Herbert Vogler, Leiter des Bereichs Industrie, Innovation, Umwelt und Verkehr bei der IHK München und Oberbayern hat die zugehörige Urkunde in feierlichem Rahmen überreicht. Glückwunsche gab es auch von Claus Kumutat, dem Präsidenten des Landesamtes für Umwelt Augsburg. Er gratulierte zum Entschluss und zur Umsetzung, sich nach dem "weltweit höchsten Standard" zu richten, stelle doch Umweltschutz immer wieder neue Herausforderungen, denen das "Nachhaltigkeitsmanagementsystem EMAS" begegne. Doch müssten hier alle Beteiligten, Beschäftigte und Studierende der Hochschule, gleichermaßen mitwirken. Und so wurden bereits 41 interne Auditoren an beiden Abteilungen ausgebildet, die künftig prüfen, dass die Umweltrichtlinien eingehalten werden.
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