Das Thema Gesundheit ist einer der prognosti-zierten Innovationstreiber der kommenden Jahre. Gerade in der Region Südostoberbayern ist die Gesundheitswirtschaft schon jetzt ein bedeutender Wirtschaftssektor. Mit dem neuen Studiengang „Management in der Gesundheitswirtschaft“ reagiert die Hochschule Rosenheim auf die stetig steigende Nachfrage an hochqualifizierten Arbeitskräften in diesem Bereich der regionalen Wirtschaft. Am 01. Mai begann die Bewerbungsphase für den neuen, zulassungsfreien Studiengang mit Start im Wintersemester 2012/13 – ebenso wie für die 14 weiteren Bachelor- und 7 Masterstudiengänge, die die Hochschule Rosenheim derzeit anbietet.
Der neue Studiengang „Management in der Gesundheitswirtschaft“ führt in sieben Semestern zum Abschluss Bachelor of Science (B. Sc.) und kombiniert die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, Methoden- und Managementwissen mit Praxiswissen aus der Gesundheitswirtschaft. „Der Fokus des Studiengangs auf naturwissenschaftlich-methodischen Fächern, empirischer Sozialforschung sowie Theorien verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen ist im Vergleich zu anderen betriebswirtschaftlichen Studiengängen in Deutschland einzigartig“, so Studiengangsleiter Prof. Dr. Jörg Saatkamp. Darüber hinaus zeichnet sich der Studiengang „Management in der Gesundheitswirtschaft“ durch hohe Praxisorientierung aus: Praktika, Projekte mit realen Auftraggebern, Exkursionen und Fallstudien sowie Gastreferenten aus führenden Unternehmen und Organisationen der Gesundheitswirtschaft sind in den Studienablaufplan integriert. „So wird eine hohe Employability der Studierenden für verschiedene Einsatzgebiete in den Sektoren der Gesundheitswirtschaft garantiert“, bekräftigt Prof. Saatkamp. Mögliche Arbeitgeber für Absolventen sind beispielsweise Kliniken, Pharma- und Medizintechnikunternehmen sowie Krankenkassen und Einrichtungen zur Rehabilitation und Prävention.
„Gemessen an der Beschäftigungszahl ist der Gesundheitsbereich bereits heute die größte Branche Deutschlands. Mit der Expansion in ebendiesen Bereich und die Einführung zukunftsorientierter Studiengänge wollen wir die Attraktivität der Hochschule für die Gesundheitsregion Rosenheim, aber auch darüber hinaus stärken“, so Prof. Heinrich Köster, Präsident der Hochschule Rosenheim.
Im März 2012 wurde das Institut für Gesundheit unter Leitung von Prof. Dr. Jörg Saatkamp an der Hochschule Rosenheim gegründet. Hier werden vorerst, bis zur Gründung einer eigenen Fakultät, die vorhandenen Kompetenzen der Hochschule im Bereich Gesundheit gebündelt.
Informationen zum Institut für Gesundheit und zum neuen Studiengang „Management für Gesundheitswirtschaft“ finden Studieninteressierte auf der Homepage der Hochschule Rosenheim unter www.fh-rosenheim.de.
Bis zum 15. Juli können sich Studieninteressierte außerdem online über die Hochschul-Homepage für folgende weitere Bachelor- und Masterstudiengänge bewerben: Betriebswirtschaft (B. A.), Betriebswirtschafts-Master "Führung und Internationalisierung mittelständischer Unternehmen“ (M. A.), Elektro- und Informationstechnik (Abschluss B. Eng. sowie englischsprachiger Master mit Abschluss M. Eng.), Energie- und Gebäudetechnologie (B. Eng.), Holzbau und Ausbau (B. Eng.),, Holztechnik (B. Eng. sowie internationaler Master M. Eng. in Kooperation mit der Berner Fachhochschule in Biel, Schweiz), Informatik (B. Sc., M. Sc.), Innenarchitektur (M. A.), Kunststofftechnik (B. Eng.), Mechatronik (B. Eng.), Produktionstechnik (B. Eng.), Wirtschaftsingenieurwesen (B. Eng., MBA & Eng.), Wirtschaftsinformatik (B. Sc.) und Wirtschaftsmathematik-Aktuarwissenschaften (B. Sc.). Ein vorgezogener Bewerbungsschluss, bis zum 15. Juni 2012, gilt für die Bachelorstudiengänge Innenarchitektur (B. A.) und Innenausbau (B. Eng.). Für den weiterbildenden, berufsbegleitenden Masterstudiengang Holzbau für Architekten ist eine Bewerbung bis zum 20. Juli 2012 möglich.