Hochschule Rosenheim gewinnt im bundesweiten Wettbewerb „Wandel gestalten“

Mit ihrem Konzept „Rosenheimer Qualität in der Rosenheimer Lehre“ – kurz „RoQ’n RoL“ – konnte die Hochschule Rosenheim die Auswahljury des Wettbewerbs „Wandel gestalten“ überzeugen. Der Wettbewerb war bundesweit vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Heinz Nixdorf-Stiftung ausgeschrieben worden. Neben Rosenheim setzten sich auch die Universitäten Frankfurt a. M. und Mainz sowie die Hochschule München gegen insgesamt 44 Mitbewerber durch. Zur Umsetzung ihres Konzeptes erhalten sie über zwei Jahre eine kräftige Finanzspritze.

Mit der Förderung in Höhe von 400.000 Euro können ab kommendem Jahr „institutionelle Veränderungsprozesse“ umgesetzt werden, wie es in der Ausschreibung des Wettbewerbes hieß. „Das bedeutet, dass wir das das „RoQ’n RoL“-Konzept zur Förderung der Hochschullehre intensiver weiterführen können. Davon werden Studierende wie Professoren profitieren“ freut sich Professorin Dr. Stefanie Winter.

Die Vizepräsidentin für Lehre und Studium hatte die Initiative gemeinsam mit ihrem Mitarbeiter Benjamin Zinger bereits im Sommer 2010 ins Leben gerufen und mit der Umsetzung während der Bewerbungsphase begonnen. Dies sorgte für Pluspunkte bei der Jury.

„Die ausgewählten Hochschulen haben überzeugende Konzepte, um alle Hochschulangehörigen für den Veränderungsprozess der Hochschulen zu gewinnen und gemeinsam den erforderlichen Kulturwandel voranzutreiben“, führte Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes die Entscheidung aus. Die Auswahl sei nicht leicht gefallen. Allerdings habe die Jury besonderen Wert darauf gelegt, „welchen Beitrag die geplanten Maßnahmen zur Hochschulentwicklung leisten können und ob sie in die Entwicklungsprozesse der Hochschulen sinnvoll eingebettet sind“, so die Begründung.

Das Rosenheimer Konzept „RoQ’n RoL“ sieht eine Reihe von Maßnahmen vor, welche die Qualität in der Lehre nachhaltig sichern sollen. „Wir möchten mit der Initiative eine kreative, sich gegenseitig motivierende Stimmung in der Lehre schaffen“ erklärt Dr. Winter ihr Konzept. Dazu sollen verschiedene Instrumentarien geschaffen werden wie eine Austauschplattform zur Anerkennung herausragender Qualität in der Lehre sowie Workshops und Präsentationen mit Beispielen innovativer Lehrideen. Für Studierende soll unter anderem das Selbststudium erleichtert und moderne Lehr- und Lernwelten geschaffen werden.

Das erste Maßnahmenpakt war an der Hochschule Rosenheim noch während der Bewerbungsphase umgesetzt worden: Unter großer Beteiligung wurden Studierende der Hochschule Rosenheim aufgerufen, herausragende Lehrveranstaltungen und Dozenten zu nominieren.

Als „beste Professoren“ hatte die Studierenden-Jury im November 2010 Professor Dr. Bernd Hacker, Dozent für Betriebswirtschaft, und Professor Dr. Horst Kreimes, Dozent für Energietechnik und Umweltschutz, gekürt. Professor Dr. Elmar Junker, Dozent für Physik, Bauphysik und Astronomie, wurde für die „beste Lehrveranstaltung“ ausgezeichnet. Beim ersten Rosenheimer „Tag der Lehre“ bewiesen die drei „besten Rosenheimer Professoren“ ihr Lehrtalent in öffentlichen „Erlebnisvorlesungen“. Für gute Laune sorgten zudem ein Kabarettkünstler und die abschließende Party mit viel „RoQ’n RoL.

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