Es war eng an der Hochschule München: Zusätzliche Studienplätze für den doppelten Abiturjahrgang 2011/2012 und geburtenstarke Jahrgänge haben das Raumproblem an der Hochschule München in den letzten Jahren noch verstärkt. Um die räumliche Situation zu entschärfen, hat der Freistaat Bayern 2009 nach einem Wettbewerbsverfahren die HCM, eine Tochtergesellschaft der Münchner Grundbesitz Verwaltungs GmbH, mit dem Bau eines Gebäudes für die Hochschule beauftragt.
Am 16. Februar übergab die HCM das Gebäude offiziell an die Hochschule, bzw. den Freistaat, der es vorerst für zwölf Jahre mieten wird. Damit kann die Hochschule München flexibel auf die sich verändernden Studierendenzahlen reagieren. Nun läuft die Einrichtung des Gebäudes auf Hochtouren, damit zum Semesterstart Mitte März alles fertig ist für die neuen Nutzerinnen und Nutzer.
Unverwechselbarer Charakter
Zur Schlüsselübergabe kam auch die Münchner Stadtbaurätin Prof. Dr. Elisabeth Merk. Sie lobte das Gebäude an der Dachauer Straße, das einen unverwechselbaren Charakter habe und sich dennoch in die Umgebung einpasse. Es sei sehr sinnvoll, dass sich die Hochschule am Hauptstandort erweitert habe, denn „die Stadt ist sehr interessiert daran, dass die Hochschule München als wichtige Bildungsinstitution im Zentrum der Stadt bleibt“, so Merk.
Johann Spengler von Steidle Architekten, die den Fassadenwettbewerb gewonnen hatten, wies auf die besondere Materialität des Gebäudes hin. Diese sowie die Anordnung der Fenster seien aus der Umgebung heraus entwickelt worden und nehmen z. B. auf das historische Zeughaus in unmittelbarer Nähe Bezug. Dennoch ist das Thema Ziegel bei der Fassadengestaltung neu interpretiert worden und verleiht dem Bau nun ein ganz eigenes Gesicht.
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