Mit der Berufung zweier Professorinnen und einem erweiterten Angebot für werdende Gründer baut die Hochschule die Förderung von Startups stark aus.
Ideen und Innovationen, die zu einer Geschäftsgrundlage werden können, gibt es an einer Hochschule häufig. Basierend auf Forschungsergebnissen – gerade in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen - und auf dem im Studium erworbenen Wissen, tragen Unternehmensgründungen aus Hochschulen entscheidend dazu bei, die Wertschöpfung in der Region zu erhöhen und Arbeitsplätze zu schaffen. Der Weg in die Selbstständigkeit birgt jedoch gerade bei jungen Absolventen Risiken, da es ihnen neben Kapital auch an Erfahrung fehlt. Genau hier engagieren sich Professorin Dr. Katrin Stefan, Leiterin des StartUp Centers, Professorin Dr. Gabriele Schäfer sowie Gründungsberaterin Sabine Kohl. Neben Angeboten in der Lehre bieten sie im StartUp Center Unterstützung bei der Erstellung von Businessplänen, leisten Beratung für Gründungsinteressierte, stellen Kontakte zu Förderinstitutionen und Banken her und informieren über Gründerwettbewerbe. Dafür stehen ihnen auch externe Experten mit Rat und Tat zur Seite.
So jüngst in den neuen Veranstaltungen „Reden über Kohle“ und der „Grün-derlounge“. Mathias Dorn, Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter, Uwe Parotat, Raiffeisenbank Kempten sowie Michael Schall, Sparkasse Allgäu berichteten aus ihrem Erfahrungsschatz. Sie führten mit den gründungsinteressierten Studierenden ungezwungene Gespräche über Finanzierungsmöglichkeiten und Risiken einer Unternehmensgründung. In der „Gründerlounge“ informierten Gründer aus erster Hand, welche Motive hinter einer Selbständigkeit stecken können und welche Erfahrungen sie auf dem Weg in die Selbständigkeit gemacht haben. Unter ihnen Anna-Lena von der Eltz und Dorothea Molt vom Hotel Gruben in Oberstdorf, Amico Dietrich von Seychelles Dreams, Bernd Hummel sowie Sebastian Kern von der Mützenmanufaktur edelschwarz. In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden offene Fragen geklärt. „Beide Veranstaltungen werden regelmäßig wiederholt.“, erklärt Professorin Stefan. „Mit den Angeboten des StartUp Centers möchten wir den Studierenden, gemeinsam mit unseren Partnern aus der Region, vor allem die Angst vorm Scheitern nehmen. Denn diese ist gegenwärtig eines der größten Gründungshemmnisse.“, so Frau Dr. Stefan abschließend.