Hochschule Aschaffenburg forscht für Ko-FAS

Am 18. September 2009 gab der seinerzeitige Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg in der ZENTEC, Großwallstadt, den Startschuss für die Forschungsinitiative Ko-FAS, einer der größten deutschen Forschungsinitiativen zum Thema Verkehrssicherheit.

 

 

Die Hochschule Aschaffenburg ist zusammen mit 10 namhaften Partnern aus Industrie und Wissenschaft im Verbund Ko-PER an diesem Forschungsprojekt zur präventiven Sicherheit im Straßenverkehr beteiligt, das die drei Verbundprojekte Ko-TAG, Ko-PER und Ko-KOMP zusammenführt und sowohl aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie als auch aus Mitteln der Industriepartner finanziert wird.

 

Den Leitvisionen von Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Unfallfreie Mobilität und Sicherheit für alle ein Stück näher zu kommen, ist das Ziel von Ko-FAS. Im Wesentlichen geht es um neue Technologien, Systeme und Komponenten, die dem Verkehrsteilnehmer ein umfassendes Bild seiner Verkehrsumgebung bereitstellen. So sollen kritische Situationen frühzeitig erkannt und mit vorbeugenden Maßnahmen Unfallsituationen vermieden oder Unfallfolgen wesentlich vermindert werden. Beispielsweise können Kameras, die an der Infrastruktur einer Kreuzung montiert sind, Situationen offen legen, die in einem Fahrzeug durch Verdeckung verborgen bleiben.

 

Unter Leitung der Professoren Dr. Ulrich Brunsmann und Dr.-Ing. Konrad Doll beschäftigen sich in den Laboren für Computational Intelligence, Mustererkennung und Rechnergestützten Schaltungsentwurf der Hochschule Aschaffenburg seit knapp einem Jahrzehnt jährlich rund 80 Studenten im Rahmen von Projektpraktika mit einschlägiger Sensorik, der erforderlichen Rechnerinfrastruktur und der Mustererkennung. Insbesondere der video-basierten Erkennung und Verfolgung von Verkehrsteilnehmern im Kreuzungsbereich sind viele Bachelor-, Diplom- und Masterarbeiten gewidmet. So wurden im Labor für Computational Intelligence prototypische Systeme entwickelt, die es heute gestatten, ungeschützte Verkehrsteilnehmer in Echtzeit aus dem Verkehrsstrom einer Kreuzung herauszufiltern. Die Berechnungsgeschwindigkeit wird aber erheblich gesteigert werden müssen, um die Ziele zu erreichen, die in Ko-PER gesteckt sind. Dort setzt die Expertise der Arbeitsgruppe für Rechnergestützten Schaltungsentwurf an, die spezielle Hard- und Software zur Beschleunigung von Bildverarbeitungs- und Mustererkennungsalgorithmen entwickelt.

 

Einschlägige Veröffentlichungen beider Arbeitsgruppen wurden mehrfach mit einem IEEE Best Paper Award ausgezeichnet, beispielsweise kürzlich ein Beitrag zum Embedded Computer Vision Workshop im Rahmen der CVPR 2010 in San Francisco. Diese Arbeiten gaben wohl den Ausschlag dafür, dass die Hochschule Aschaffenburg von der Industrie eingeladen wurde, im Verbundprojekt Ko-PER mitzuwirken.

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