Evangelische Hochschule Nürnberg: Erster Studiengang für Angewandte Pflegewissenschaften in Bayern

Akademische Pflegekräfte für ein dynamisches Berufsfeld und steigende Anforderungen.

Die Fakultät für Gesundheit und Pflege der Evangelischen Hochschule Nürnberg bietet ab dem Wintersemester 2012 den berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang Health: Angewandte Pflegewissenschaften an. Die Hochschule reagiert damit auf die wachsende Nachfrage nach einem Studienangebot für Pflegekräfte mit abgeschlossener Ausbildung und Berufserfahrung, die in der direkten Pflegepraxis tätig sind. Der bayernweit einmalige Studiengang unterstützt zudem die Bemühungen um eine Angleichung der beruflichen Qualifizierung an internationale Standards. Das Studium richtet sich an ausgebildete Gesundheits- und Krankenpfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger oder Altenpfleger mit mindestens zwei Jahren einschlägiger Berufserfahrung. Es vermittelt in sieben berufsbegleitenden Studiensemestern Wissen und Kompetenzen in den Bereichen Angewandte Pflegewissenschaften, Gesundheitswissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften, wissenschaftliches Arbeiten, Gesundheitsförderung/Public Health, Beratung, Recht im Gesundheitswesen sowie Ethik und Anthropologie und schließt mit dem akademischen Titel Bachelor of Science ab. Studieninteressierte erhalten weitere Informationen unter www.evhn.de und können sich in der Zeit vom 1. Mai bis 15. Juni 2012 online bewerben. Studienbeginn ist der 1. Oktober 2012.

Die Einsatzfelder für die künftigen Absolventen des Studiengangs Health: Angewandte Pflegewissenschaften sind vielfältig und befinden sich in einem dynamischen Weiterentwicklungsprozess. Sie werden in der kurativen, präventiven, rehabilitativen und palliativen Versorgung als reflektierende Praktiker insbesondere für hochkomplexe Pflegebedarfe zuständig sein sowie in der Beratung und Anleitung von Angehörigen und anderen Bezugspersonen.

Im Zuge des demografischen und gesellschaftlichen Wandels nimmt der Bedarf an Pflegepersonal weiter zu: Hilfepotentiale innerhalb der Familie nehmen ab und die Zahl der Menschen mit Hilfebedarf steigt. Parallel sinken die personellen Ressourcen im Gesundheitswesen, so dass sich der bestehende Fachkräftemangel weiter verschärft. Neben der steigenden Arbeitsdichte wachsen mit der Zunahme chronisch Kranker und multimorbid erkrankter Menschen auch die fachlichen Anforderungen an professionell Pflegende.

Dafür braucht es Pflegekräfte, die herausgehobene Tätigkeiten in Verbindung mit Organisations- und Querschnittaufgaben übernehmen und wissenschaftliche Erkenntnisse in die Berufspraxis integrieren können. Die zunehmend alternde Gesellschaft braucht Pflegeexperten, die wissenschaftlich begründete Konzepte zur Prävention von Pflegebedürftigkeit und Patientenedukation entwickeln und weiterentwickeln, damit Menschen trotz Krankheit oder Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich unabhängig und selbstbestimmt leben können. Akademische Pflegekräfte für diese Aufgabenbereiche zu qualifizieren ist Ziel des neuen Bachelor-Studienganges.

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