Wer hätte gedacht, dass man bei einem Streifzug über den Campus der Hochschule Kempten Studierenden aus fast 50 Nationen begegnen kann? Seit Beginn des Wintersemesters bietet der neu ins Leben gerufene „CultShare Club“ vielfältige Gelegenheiten miteinander und voneinander zu lernen, sprich Kultur zu teilen. Die Hochschule Kempten versteht sich von je her als international ausgerichtete Bildungsstätte und hat im Laufe ihres 35-jährigen Bestehens Partnerschaften zu rund 90 Hochschulen und Universitäten weltweit aufgebaut. Im Zuge verschiedener Internationalisierungsmaßnahmen verändert sich auch das studentische Bild auf dem Campus. Für das International Office Anlass genug, den „CultShare Club“ ins Leben zu rufen.
Dabei handelt es sich um eine studentische Projektgruppe, die deutsche und internationale Studierende der Hochschule vernetzt und mit gemeinsamen Veranstaltungen Begegnungsmöglichkeiten schafft. Ein Jahr lang hat sich Projektleiterin Theresa Kipf regelmäßig mit Studierenden getroffen und mit ihnen das Konzept und die Angebote des „CultShare Clubs“ erarbeitet. „Der Austausch mit Studierenden aus aller Welt ist spannend und eine tolle Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern. Da es an unserer Hochschule viele deutsche und ausländische Studierende gibt, die neugierig aufeinander sind und sich für internationale Themen begeistern, hat das International Office den CultShare Club initiiert.“, so Theresa Kipf, die als INCOMING–Koordinatorin für die Betreuung ausländischer Studierender zuständig ist. „Der Name CultShare Club ist ein Wortspiel aus den englischen Begriffen „culture“ = „Kultur“ und „to share“ = „teilen“. Denn es geht darum, dass sich Studierende verschiedener Herkunftsländer über ihre unterschiedliche kulturelle Prägung austauschen und von- und miteinander lernen.“
Mit der Gründungsfeier zu Beginn des Semesters fiel der Startschuss für die ersten Aktivitäten, die unter den Studierenden auf ein großes positives Echo stoßen. Unter dem Motto „Essen verbindet“ dekoriert der CultShare Club jeden Mittwoch einen Tisch in der Mensa und lädt zum gemeinsamen Mittagessen. Auch das erste „International Dinner“ sorgte für Begeisterung. Mit typischen Gerichten und Getränken aus den Heimatländern der Studierenden entstand ein riesiges Buffet internationaler Köstlichkeiten. Besinnlich aber auch spannend wurde es auf der gemeinsamen Weihnachtsfeier. Die Studierenden berichteten, wie Weihnachten und Neujahr in ihren Heimatländern gefeiert wird. Die gedankliche Reise führte durch Mexiko, Russland, Dänemark, Kolumbien, Bulgarien, Deutschland und Litauen. Ein interkultureller Workshop bot den internationalen Studierenden Gelegenheit über das Studium in Deutschland und Kempten zu reflektieren.
Weitere Informationen unter www.cultshareclub.de.