Ausländische Akademiker gewinnen

Hochschulen für angewandte Wissenschaften Landshut und Rosenheim erhalten Fördermittel vom bayerischen Wissenschaftsministerium.

Im Verbund gegen den Fachkräftemangel: Prof. Dr. Karl Stoffel (links), Präsident der Hochschule Landshut und Prof. Heinrich Köster, Präsident der Hochschule Rosenheim.

Um dem drohenden Fachkräftemangel in den Regionen Landshut und Südostbayern entgegen- zuwirken, arbeiten die Hochschulen Landshut und Rosenheim gemeinsam an der Etablierung dualer weiterbildender Masterstudiengänge für auslän- dische Bachelorabsolventen. Das Verbundprojekt wird im Rahmen einer Ausschreibung des bayerischen Wissenschaftsministerium gefördert. Für die Partnerhochschulen in Landshut und Rosen- heim bewilligte eine unabhängige Auswahlkommis- sion 280.000 Euro. Ziel des Projekts ist es, auslän- dische Nachwuchskräfte zu gewinnen, die sich an einer der beiden Hochschulen zum Master weiter- qualifizieren, parallel in einem Unternehmen der Region Praxiserfahrung sammeln und diesem im Anschluss als qualifizierte Mitarbeiter zur Verfügung stehen.

"Wir freuen uns, dass wir mit der Förderzusage des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst einen Beitrag leisten können, ausländische Akademiker in die Region zu holen, die hier ihren Master machen und anschließend dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen", betont Prof. Heinrich Köster, Präsident der Hochschule Rosenheim. Rosenheim plant die Einführung eines dualen Masterstudiengangs im Fach Mechatronik, an der Hochschule Landshut sollen technisch-ingenieurwissenschaftliche Fächer im Vordergrund stehen.

"Ausländische Studierende erhalten ein Gesamtpaket, zu dem neben dem drei- bis fünfsemestrigen Masterstudium auch eine einjährige vorbereitende Qualifizierungsphase gehört, in der die ausländischen Nachwuchskräfte erste Berufspraxis erwerben", erklärt Prof. Dr. Karl Stoffel, Präsident der Hochschule Landshut. Die nötigen Sprachkenntnisse und interkulturellen Kompetenzen vermitteln Kurse am Sprachenzentrum der Hochschule Landshut.

Neben einem Bachelorabschluss sollte bei den ausländischen Bewerbern Interesse an einer langfristigen Tätigkeit in einem deutschen Unternehmen vorhanden sein sowie ausreichend fachliche Vorkenntnisse, um in einem Unternehmen erste Ingenieurtätigkeiten zu übernehmen. Das Programm eignet sich besonders für kleine und mittelständischen Unternehmen, die auf der Suche nach geeigneten Absolventen ingenieurwissenschaftlicher Fächer sind.

Interessierte Unternehmen wenden sich bitte an die Hochschule Landshut, Kerstin Micolucci-Dempf, Tel.: + 49 871 506-444, kerstin.micolucci-dempf(at)fh-landshut.de oder an die Hochschule Rosenheim, Sibylle Möbius, Tel.: +49 8031 805-117, sibylle.moebius(at)fh-rosenheim.de.

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