178 Universitäten und Hochschulen bündeln ihre IT-Kompetenz im ZKI, den „Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung e.V.“ Viele Firmen sind dort ebenfalls engagiert, so dass sich eine Mitgliederzahl von fast 250 ergibt. In Arbeitskreisen wird die Entwicklung, Erprobung und Verbreitung innovativer IT-Verfahren auf allen Rechner-Plattformen und im weltweiten Verbund der Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen durch Stellungnahmen, Musterlösungen und Expertenaustausch vorangetrieben. Hinzu kommt die Kooperation zwischen den Rechenzentren, Beratung und Zusammenarbeit mit bildungs- und wissenschaftsfördernden Einrichtungen im In- und Ausland, Lobbyarbeit und Meinungs- und Erfahrungsaustausch.
In den sechsköpfigen Vorstand wurde nun neben Fachleuten aus großen Universitäten der Rechenzentrumsleiter der Hochschule Ansbach, Dipl.-Ing. (FH) Reiner Schmidt, gewählt. Er ist der einzige Vertreter einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften im Vorstand.
Schmidt (53) war nach dem Studium der Agrarwissenschaften zunächst beim Bayerischen Geologischen Landesamt (IT/Programmierung 1988 -1998) und dem Universitätsbauamt Würzburg (Abteilungsleiter IT – 1998-2001) beschäftigt und ist seit 2001 an der Hochschule Ansbach (Rechenzentrumsleiter und Chief Information Officer).
Schmidt: „Gerade kleinere Hochschulen wie die HS Ansbach können von Arbeitskreisergebnissen und Kooperationen nur profitieren, wenn sie sich aktiv und mitgestaltend einbringen. Unsere Leistungen können sich auch im Vergleich der bundesdeutschen Hochschulrechenzentren mehr als sehen lassen.“