ADAC kooperiert mit E-WALD

Rettungskarten für komplette Elektroflotte

Foto: v.l. Thomas Unger, ADAC Projektleiter Unfallforschung, Klaus Mairhöfer, Geschäftsführer E-WALD GmbH

In seinem Vorhaben, die sogenannte Rettungskarte möglichst flächendeckend in ganz Deutschland einzuführen, erhält der ADAC jetzt Unterstützung von E-WALD, dem flächenmäßig größten Demonstrationsprojekt für Elektromobilität in Deutschland. Sämtliche Elektrofahrzeuge der E-WALD Flotte, 40 sind es aktuell,  150 zum Ende des Jahres, werden ab sofort mit der ADAC-Rettungskarte ausgestattet. Besiegelt wurde die Kooperation am 15. Mai zwischen Thomas Unger, ADAC Projektleiter Unfallforschung und Fahrzeugsicherheit und E-WALD Geschäftsführer Klaus Mairhöfer. „Bei Elektrofahrzeugen ist die Rettungskarte besonders wichtig“, sagt Mairhöfer, „da eine Vielzahl von Elementen und Hochvolt-Komponenten im Fahrzeug verbaut sind. Deshalb ist die Kooperation mit dem ADAC für uns von größter Bedeutung und wir übernehmen hier gerne eine Vorbildfunktion. Vor allem weil wir dadurch auch den Rettungskräften in der Region die Unsicherheit im Umgang mit Elektrofahrzeugen nehmen können“.

 

Auf den ersten Blick ist der gelbe ADAC-Aufkleber mit dem Aufdruck „Rettungskarte“, links oben an der Frontscheibe, eher harmlos. Bei einem Unfall kann der fünf mal fünf Zentimeter große Aufkleber aber das Zünglein an der Waage sein. Rettungskräfte wissen dann sofort: Das Fahrzeug ist mit einer Rettungskarte ausgestattet. Das meist unter der Fahrersonnenblende angebrachte Dokument enthält alle bergungsrelevanten Informationen zum Fahrzeug wie die Position von Karosserieverstärkungen, Tank, Airbags, Steuergeräten und im Fall von Elektroautos auch Hochvoltkomponenten. „Je neuer das Fahrzeug, desto komplexer ist auch die Bauweise und desto länger dauert oft die Unfallrettung“, erklärt Thomas Unger vom ADAC. „Mit der Rettungskarte wollen wir die Rettungszeiten verkürzen“. Mit einem flächendeckenden Einsatz der Karte ließen sich nach Schätzungen des ADAC pro Jahr in Europa bis zu 2500 Unfalltote verhindern. Unger: „Dabei spielt die Kooperation mit E-WALD eine wichtige Rolle für den ADAC. Das Forschungsprojekt der Hochschule Deggendorf wird in ganz Deutschland mit höchstem Interesse verfolgt. 150 Elektrofahrzeuge mit unseren gelben ADAC-Rettungskartenaufklebern drauf, das fällt auf und überzeugt“.

Ausführliche Informationen zur Rettungskarte gibt der ADAC unter: www.adac.de/rettungskarte.

 

Kontakt: E-WALD GmbH, Klaus Mairhöfer

            Technologiecampus 1, 94244 Teisnach

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