Innovative angewandte Forschung an bayerischen Hochschulen (HAW)

Großes Forschungspotenzial der bayerischen Hochschulen (HAW) sichert die Zukunftsfähigkeit Bayerns.

Die bayerischen Hochschulen (HAW) fordern mit gezielten Investitionen in angewandte Forschung und Entwicklung die Leistungsmöglichkeit der Hochschulen voll auszuschöpfen.

Vielfältige Forschungsaktivitäten an Hochschulen (HAW)

„Laut bayerischem Hochschulgesetz führen die Hochschulen (HAW) im Rahmen ihrer Lehre anwendungsbezogene Forschungs- und Entwicklungsvorhaben durch. Die Forschungsleistung der Hochschulen (HAW) reicht aber schon jetzt weit über diesen gesetzlichen Auftrag hinaus. Die unterschiedlichsten Daten verdeutlichen die vielfältigen Forschungsaktivitäten der Hochschulen“, berichtet Frau Prof. Dr. Uta M. Feser, Vorsitzende von Hochschule Bayern e.V. und Präsidentin der Hochschule Neu-Ulm. „Und diese Wirksamkeit der Hochschulen (HAW) in der Forschung ist auch für die Zukunftsfähigkeit des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Bayern von enormer Bedeutung. Mit ihrem Praxisbezug und ihrer Interdisziplinarität sichern die Hochschulen (HAW) den Transfer von Innovationen in die Wirtschaft.“

Drittmittel

Aktuell laufen an den bayerischen Hochschulen (HAW) fast 1900 Forschungsvorhaben. Rund ein Drittel der HAW-Professorinnen und Professoren arbeiten im Drittmittelbereich. Dabei sind über 40 Prozent des Forschungsetats dieser Vorhaben an den Hochschulen (HAW) privat gefördert und damit echte Drittmittel ohne staatlichen Bezug. Aber auch das Einwerben von öffentlichen Förderungen ist für die Hochschulen (HAW) selbstverständlich. Derzeit laufen beispielsweise 24 von der bayerischen Forschungsstiftung geförderte Forschungsprojekte mit HAW-Beteiligung. Dies entspricht einem Anteil von 20 Prozent aller von der Forschungsstiftung unterstützten Vorhaben und einer Fördersumme von 13,4 Mio. Euro für die beteiligten Projektpartner. Über alle Wege der Drittmitteleinwerbung verfügen die Hochschulen insgesamt über die Möglichkeit auf jede drittmittelforschende HAW-Professorin oder jeden Professor 1,9 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu beschäftigen.

 

Breites Forschungsnetzwerk

Im Laufe der Jahre haben sich die Hochschulen (HAW) ein breites Netzwerk an Forschungspartnerschaften aufgebaut. Kooperationen mit allen bayerischen und vielen renommierten deutschen Universitäten, wie der RWTH Aachen, dem Karlsruher Institut für Technologie oder der Charité Berlin, bilden dabei den Kern. Hinzu kommen fast 300 Forschungskooperationen mit internationalen Partnern. 160 Forschungsverbünde haben sich aus den Forschungsverflechtungen der bayerischen Hochschulen (HAW) herausgebildet. Neben Universitäten im In- und Ausland kooperieren die Hochschulen dabei auch mit anderen Akteuren, etwa mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Alleine im Bereich der Fraunhofer-Gesellschaft besteht hier ein Zusammenwirken mit mindestens 20 Instituten. Hinzu kommen etwa die Fraunhofer-Anwendungszentren in Aschaffenburg, Coburg, Deggendorf, Münchberg und Ingolstadt sowie ein gemeinsames Lernlabor in Weiden und das Fraunhofer-Institut für Bauphysik in Rosenheim.

 

Unternehmenskooperationen und Gründergeist

Als Partner der Wirtschaft liegt der Schwerpunkt der Forschungszusammenarbeit der Hochschulen (HAW) neben kommunalen Institutionen dabei aber vorrangig auf Firmen, davon weit über die Hälfte kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Die Hochschulen (HAW) decken dabei die gesamte Vielfalt der wichtigen Branchen in Bayern ab. Schwerpunkte liegen in den Bereichen Maschinenbau, Elektronik, Chemie, Automotiv und Gesundheitswirtschaft. So verwundert es auch nicht, dass die bayerischen Hochschulen (HAW) im Moment 39 Stellen für Stiftungsprofessorinnen und Professoren eingeworben haben. Die aktuellen praxisnahen Forschungsvorhaben mit Unternehmen bereichern über die forschenden Professorinnen und Professoren unmittelbar die Lehre an den Hochschulen. Sie sorgen für ein innovationsgetriebenes Umfeld, das auch den Gründergeist fördert. Das größte Potential der Hochschulen (HAW) stellen dabei ihre Studentinnen und Studenten dar. Auch wenn die Hochschulen nur punktuell Gründungen erfassen, wurden in den letzten fünf Jahren allein 280 namentlich genannte Ausgründungen aufgezeichnet. Der Großteil der Unternehmensgründungen erfolgte dabei von Studierenden und Absolventen/innen.

Investitionen in angewandte Forschung ausbauen

Zukünftig gilt es das bereits heute vorhandene große Forschungspotential der bayerischen Hochschulen (HAW) noch stärker zu erschließen. Die angewandte Forschung an den Hochschulen (HAW) benötigt ausreichend Freiräume, um neue fortschrittliche Wege zur Lösung der großen Zukunftsprobleme unserer Zeit gehen zu können. Nur mit einer entsprechenden umfassenden Forschungsinfrastruktur an den Hochschulen werden Innovationen tatsächlich in die Praxis überführt. „Mit den in der Hightech Agenda Bayern angekündigten Investitionen in Forschung an den Hochschulen (HAW) hat die bayerische Staatsregierung bereits heute den richtigen Weg eingeschlagen“, betont Prof. Dr. Uta M. Feser. „Diesen gilt es nun konsequent umzusetzen und weiter auszubauen.“

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