Im Auftrag der Financial Times Deutschland (FTD) und des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) wird im November zum dritten Mal der Hochschulmanager des Jahres gewählt. Unter den sechs Finalisten ist auch Prof. Gunter Schweiger, Präsident der Hochschule Ingolstadt. Für Schweiger sind vor allem die Nähe zu den Unternehmen und die angewandte Forschung von großer Bedeutung in der Hochschulentwicklung. „Wir sehen uns als Scharnier zwischen Wissenschaft und Wirtschaft“, sagt der 57-jährige. Unter seiner Führung wurde erst kürzlich vom Wissenschaftsrat ein Forschungs- und Testzentrum mit einem Volumen von 28 Mio. Euro genehmigt, in dem ab 2014 auf dem Gebiet der Fahrzeugsicherheit geforscht wird.
Zur Wahl stehen außerdem Sabine Kunst (Universität Potsdam), Dieter Leonhard (Hochschule Mannheim), Ursula Nelles (Universität Münster), Hans Jürgen Prömel (Technische Universität Darmstadt) und Ulrich Radke (Universität Duisburg-Essen).
Im Vorfeld der Nominierung wurden in einem mehrstufigen Verfahren zunächst deutschlandweit Hochschulen identifiziert, die in den Bereichen Forschung, Lehre, Internationalisierung, Exzellenzinitiative und Frauenförderung nachweislich Verbesserungen erzielt haben. Eine sechsköpfige Jury bestehend aus Hochschulexperten wählt den Hochschulmanager des Jahres.
Das CHE und die FTD haben 2008 zum ersten Mal Leiter von Hochschulen identifiziert, die besonders weitreichende Reformen vorangetrieben haben und sich durch ein professionelles Management auszeichnen. Preisträger der vergangenen Jahre waren Prof. Dr. Wolfgang Hermann von der Technischen Universität München (2009) und Prof. Dieter Lenzen von der Freien Universität Berlin (2008). Im ersten Jahr gehörte Schweiger schon einmal zu den sechs Finalisten.