Hochschule Bayern und Universität Bayern e.V. appellieren für den Erhalt der Hochschulförderung in der Entwicklungszusammenarbeit

Gemeinsames Schreiben unterstreicht die Bedeutung internationaler Hochschulkooperationen für Wissenschaft, Innovation und globale Zusammenarbeit.

Hochschule Bayern e.V. und Universität Bayern e.V. wenden sich mit einem gemeinsamen Schreiben an die bayerischen Mitglieder des Deutschen Bundestages. Darin appellieren die beiden Hochschulverbände, die Hochschulförderung in der Entwicklungszusammenarbeit dauerhaft zu erhalten und ihre Finanzierung langfristig zu sichern.

Mit ihrem Appell schließen sich Hochschule Bayern und Universität Bayern e.V. der Position der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), der Allianz der Wissenschaftsorganisationen, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) sowie weiterer Akteure aus Wissenschaft und Hochschulen an. Hintergrund sind die angekündigten Kürzungen und die geplante schrittweise Einstellung von Förderprogrammen der Hochschulentwicklungszusammenarbeit.

Internationale Hochschulkooperationen leisten seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zu Bildung, Forschung und Innovation. Allein in den vergangenen fünf Jahren erreichten die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierten DAAD-Programme direkt mehr als 120.000 Menschen in rund 60 Ländern.

Gerade vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen, globaler Gesundheitsrisiken, des Klimawandels und des technologischen Wandels schaffen Hochschulpartnerschaften belastbare wissenschaftliche Netzwerke und fördern den internationalen Wissens- und Technologietransfer. Sie stärken Innovation, eröffnen Zukunftsperspektiven für junge Menschen und leisten einen wichtigen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung sowie zur Bewältigung globaler Herausforderungen.

Die geplante Einstellung der Hochschulförderprogramme in der Entwicklungszusammenarbeit würde nach Auffassung von Hochschule Bayern und Universität Bayern e.V. bewährte Strukturen schwächen und Chancen für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ungenutzt lassen.

Deshalb setzen sich beide Verbände gemeinsam dafür ein, die Hochschulförderung in der Entwicklungszusammenarbeit fortzuführen und verlässliche Rahmenbedingungen für internationale Hochschulkooperationen zu schaffen. Internationale Hochschulpartnerschaften sind Investitionen in eine gemeinsame Zukunft – für Deutschland und seine Partnerländer gleichermaßen.

Gemeinsames Schreiben

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