Universität Bayern e.V. und Hochschule Bayern e.V., begrüßen ausdrücklich die Einrichtung „Haus der Forschung“ durch den Freistaat Bayern. Eine engere Verzahnung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, wie sie im „Haus der Forschung“ vorgesehen ist, ist Voraussetzung für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung des Wissens- und Technologiestandorts Bayern. Die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages durch die Partnerorganisationen Bayern Innovativ GmbH, BayFOR GmbH, Bayerische Forschungsstiftung und Innovations- und Technologiezentrum Bayern mit der Staatsregierung macht den Weg frei für einen dringend benötigten Ausbau dieser an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft angesiedelten Organisationen. Dies eröffnet neue Wege zur Kooperation anwendungsorientierter Bereiche von Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften gerade mit kleineren und mittleren Unternehmen. Die beiden bayerischen Hochschulverbünde erwarten als ganz konkreten Mehrwert durch das “Haus der Forschung“ aus der Vernetzung der Partnerorganisationen eine deutliche Verbesserung der Voraussetzungen für ihre Drittmitteleinwerbung in nationalen und internationalen Verbünden und bessere Bedingungen für einen effizienten Technologietransfer.
Der Strategierat des „Haus der Forschung“, dem mit Prof. Dr. Birgit Spanner-Ulmer, Prof. Dr. Alfred Forchel und Prof. Dr. Gunter Schweiger drei Vertreter aus der Wissenschaft angehören, wird die Kooperation der Partnerorganisationen unterstützend begleiten. Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind dabei nicht nur über den Strategierat sondern auch über ihre Verbünde als Gesellschafter der BayFOR GmbH aktiv in die Umsetzung der neuen Strukturen eingebunden. „Wir erwarten uns in Zukunft sowohl für die Unternehmen als auch für die Hochschulen eine deutlichere Unterstützung in der aufwändigen Antragsphase von EU-Projekten“, macht Prof. Schweiger beispielhaft ein Hauptanliegen von Hochschule Bayern e.V. deutlich.
„Ich erwarte für die kleinen und mittleren Unternehmen in Bayern einen echten Mehrwert“, fasst Prof. Spanner-Ulmer ihre Erwartungen zusammen. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen muss über das „Haus der Forschung“ eine hohe Beratungskompetenz mit klaren Strukturen geschaffen werden. Nur dann ist eine nachhaltige Steigerung des bayerischen Anteils an den EU-Förderprogrammen und eine Ausweitung des Technologietransfers erreichbar.
„Die bayerischen Universitäten arbeiten in vielen Feldern eng mit der Wirtschaft zusammen und nehmen an EU- und Bundesförderprogrammen erfolgreich teil. Diese Erfolge wollen wir über das „Haus der Forschung“ in den kommenden Jahren systematisch ausbauen.“ hebt Prof. Forchel von Universität Bayern e.V. hervor.
Der durch das „Haus der Forschung“ angestrebte Mehrwert wird durch die Netzwerkbildung der vier beteiligten Einrichtungen wesentlich verbessert. Die Hochschulverbünde sehen eine effiziente Abstimmung zwischen den Partnerorganisationen als wesentliche Voraussetzung für das Heben von Synergiepotenzialen und damit als entscheidend für den Erfolg des „Haus der Forschung“ an.
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