In seiner Festrede betonte der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Herr Dr. Wolfgang Heubisch den erreichten Entwicklungsstand: „Hier ist eine wunderbare Hochschule, die sich prächtig entwickelt hat – in den vergangenen Jahren ist eine Hochschule gewachsen, die wichtige Antworten auf die Fragen unserer Zeit zu geben vermag.“ Mit Blick auf die Zusammenarbeit von Stadt und Hochschule führte er weiter aus: „Ich glaube, diese Stadt wird ihren Weg in die Zukunft sehr gut gestalten können, denn die Hochschule hat sich für die ganze Region zu einem Motor in Lehre und Forschung entwickelt.“
Zum Amtsantritt gab die neue Präsidentin einen programmatischen Ausblick auf die Schwerpunkte ihrer vierjährigen Amtszeit. Dabei betonte sie vor allem die Stärken der Hochschule, die es auszubauen gelte. Dazu zählen neben einer innovativen Lehre und der Rolle als Partner der Wirtschaft in Stadt und Region auch der internationale Austausch von Menschen und Gedanken. Im Mittelpunkt einer Hochschule stehen Menschen, sowohl als Studierende, die eine bestmögliche akademische Ausbildung erhalten sollen, als auch die Hochschulangehörigen, um deren Unterstützung sie warb.
In einer „Vision 2020“ skizzierte die Präsidentin ihre Vorstellung der weiteren Hochschulentwicklung: „Im Jahr 2020 ist die Hochschule Ansbach ein regionaler Motor für Exzellenz in praxisnaher akademischer Bildung und angewandter Forschung mit internationaler Verflechtung und mit Vielfalt als selbstverständlichem Handlungsprinzip. Studieren an der Hochschule Ansbach ist attraktiv und ein Abschluss steht für höchste Qualität.“
Mit der Amtseinführung feierte die Hochschule auch die Einweihung des Neubaus auf dem Nordgelände. Hier entstanden neue Verwaltungsräume als zentrale Anlaufstelle für alle Studierenden, aber auch Unterrichtsräume. Der größte Hörsaal des Neubaus trägt den Namen „Gerhard-Mammen-Hörsaal“ zu Ehren des kürzlich verstorbenen Präsidenten.