Hochschulen für Bayern

Ministerpräsident Seehofer empfängt die Präsidentinnen und Präsidenten der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften in der Staatskanzlei.

Quelle: Bayerische Staatskanzlei

Mitte Juli waren die Präsidentinnen und Präsidenten der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften der Einladung zu einem Austausch mit Herrn Ministerpräsidenten Horst Seehofer in der Staatskanzlei gefolgt. Neben dem Ministerpräsidenten nahmen auch Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, die Amtschefin der Staatskanzlei, Frau Karolina Gernbauer, sowie der Amtschef des Bayerischen Ministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Herr Dr. Peter Müller, an dem etwa zweistündigen Gespräch teil.

Quantitativer und qualitativer Ausbau der HAW

Prof. Dr. Michael Braun, Vorsitzender von Hochschule Bayern e.V. und Präsident der Technischen Hochschule Nürnberg, stellte die positive Entwicklung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften seit Beginn der Ausbauplanungen vor. Neben einem starken Anstieg der Forschungsleistung habe sich allein die Zahl der Studienanfänger an den Hochschulen um 72 % erhöht. „Parallel zu diesem quantitativen Wachstum haben die Hochschulen für angewandte Wissenschaften aber auch die Qualität des Studiums konstant verbessert. Das hohe Niveau eines HAW-Studiums lässt sich klar an der im Vergleich zu den Universitäten geringeren Studienabbruchsquote aufzeigen“, berichtete Prof. Dr. Michael Braun stolz. Mit der Konzeptionierung neuer Studienformate- und Modelle haben sich die Hochschulen für angewandte Wissenschaften auf die wachsende Diversität ihrer Studierenden eingestellt. „Sie gelten heute als Hochschulen des sozialen Aufstiegs, die Zahl der „first-in-familiy“-Studierenden an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften steigt stetig an“, sagte Prof. Dr. Michael Braun.

Gesicherte Karrierewege

Gerade deshalb ist es auch für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften unabdingbar, gesicherte Karrierewege hin zur Promotion für ihre herausragenden Absolventinnen und Absolventen anzubieten. Mit dem Bayerischen Wissenschaftsforum (BayWISS) haben die bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften gemeinsam ein neuartiges Modell entwickelt, um die Kooperation im Bereich der Promotion nachhaltig und strukturgesichert zu stärken. Vor dem Hintergrund der hohen Bedeutung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften für die Durchlässigkeit des bayerischen Bildungssystems betonen alle Gesprächspartner die große Tragweite einer dauerhaften und nachhaltigen Etablierung des BayWISS.

Lob des Ministerpräsidenten 

Ministerpräsident Seehofer zeigte sich über den quantitativen und qualitativen Ausbau der Hochschulen sehr beeindruckt. Weitere diskutierte Themen des Austauschs waren die Innovationstreiberfunktion der Hochschulen in den Regionen, der Ausbau von Forschungsflächen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften, die Beschäftigungsverhältnisse von Hochschulmitarbeiterinnen und –mitarbeitern sowie die Berücksichtigung von Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bundesprogrammen.

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