Wissenschaftsminister Blume im Dialog mit Hochschule Bayern - Gemeinsam das Zukunfts- und Wissenschaftsland Bayern gestalten

Der neue bayerische Wissenschaftsminister Markus Blume suchte kurz nach seinem Amtsantritt das Gespräch mit den Präsidentinnen und Präsidenten der Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW).

Wissenschaftsminister Markus Blume (1. Reihe 2. v.r.) im Kreis der Präsidentinnen und Präsidenten der bayerischen Hochschulen (HAW) an der Katholische Stiftungshochschule München. (Bild: KSH München)

Der Vorsitzende des Verbunds der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW), Prof. Dr. Walter Schober, Präsident der Technischen Hochschule Ingolstadt, hieß Markus Blume als neuen bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst in der vergangenen Woche herzlich im Kreis der Präsidentinnen und Präsidenten willkommen. „Es freut uns sehr, dass Sie sich bei der ersten Mitgliederversammlung von Hochschule Bayern seit ihrem Amtsantritt als Wissenschaftsminister Zeit für das Gespräch nehmen. Mit dem bayerischen Wissenschaftsministerium haben Sie das Schlüsselministerium für die Gestaltung der Zukunftsfähigkeit des Freistaats Bayern übernommen. Gemeinsam werden wir das Zukunfts- und Wissenschaftsland Bayern gestalten“, begrüßte Prof. Dr. Schober.

Staatsminister Blume dankte Hochschule Bayern für die Einladung und stellte den Mitgliedern seine Leitlinien in der Wissenschafts- und Forschungspolitik für die laufende Legislaturperiode vor. Er betonte: „Wir bewegen uns aktuell in spannenden Zeiten großer Umbrüche. Die technologische Transformation wird von einer ökologischen Transformation begleitet. Wichtig ist es dabei, einen klaren Blick über unsere Ziele zu behalten.“

Zukunftsfähiges Hochschulgesetz

Das neue Hochschulgesetz werde den gesetzlichen Rahmen für noch bessere Bedingungen für die bayerischen Hochschulen bilden. Das Gesetz soll möglichst noch vor der Sommerpause im Landtag behandelt werden. „Wir werden alles umsetzen, was der Innovationskraft, der Agilität und der Exzellenz der Hochschulen dient“, kündigte Staatsminister Blume an. Prof. Dr. Schober bekräftigte die große Bedeutung einer schnellen Verabschiedung des neuen Hochschulgesetzes. „Das klare Bekenntnis zu der anwendungsbezogenen Forschung als Dienstaufgabe der HAW und die Übertragung des Promotionsrechts auf forschungsstarke Bereiche der HAW sind wichtig für die nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen HAW in der Gewinnung von hochqualifiziertem Personal. Nach der Verabschiedung des Gesetzes ist eine zügige operative Etablierung des Promotionsrechts an den HAWs wichtig“, so Prof. Dr. Schober.

Innovationen und Hightech

Den Technologietransfer sieht Staatsminister Blume als ein zweites wichtiges Handlungsfeld. Mit der Hightech Agenda Bayern investiert der Freistaat insgesamt bereits über 3,5 Milliarden Euro in Innovationen und Hightech in Bayern. Nun gelte es laut Staatsminister Blume auch noch den Weg zum Startup zu verkürzen und mittelständische Unternehmen noch besser zu befähigen, vom Technologietransfer der Hochschulen zu profitieren. Die HAW seien hier sehr gut aufgestellt, stellte Staatsminister Blume fest. Ein dichtes Netz an rund 75 Hochschulstandorten, Studien- und Lernorten, Instituten, Technologietransfer- und Kompetenzzentren überzieht heute den Freistaat Bayern, merkte Prof. Dr. Walter Schober an. Er ergänzte: „Als Zentren für angewandte Forschung sind die HAW beim Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in marktfähige Produkte, Dienstleistungen und Unternehmensgründungen wichtiger Kooperationspartner für zahlreiche Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft.“

Weitere Herausforderungen

Einen weiteren wichtigen Aufgabenschwerpunkt seines Ressorts für die nächsten Jahre stellte Wissenschaftsminister Blume mit dem Studentischen Wohnen vor. „Studentischer Wohnraum ist eine zutiefst soziale Frage. Unsere Studierenden brauchen bezahlbaren, campusnahen Wohnraum!“, führte Blume aus. Studentisches Wohnen könne so zukünftig auch mit Aufgabe der Hochschulen sein.

Darüber hinaus wurde über die Herausforderungen gesprochen, die auf die Hochschulen in Zusammenhang mit den Auswirkungen der Ukrainekrise in den nächsten Monaten zukommen werden. Ebenso wurden die Zeit nach der Corona-Epidemie und die Gestaltung einer neuen Normalität thematisiert. Alle Gesprächspartner waren sich einig, dass es keinen Weg zurück zu dem alten Präsenzunterricht mehr geben werde, sondern dass zukünftig neues kreatives Potential über die kluge Einbindung digitaler Formate entfaltet werden wird.

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