Rekord bei der Zahl der Studienanfänger: 11% Zuwachs an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften

Der Wachstumstrend der vergangenen Jahre setzt sich weiter fort. Für eine stark anwachsende Zahl an Studieninteressierten sind die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften die erste Wahl. Das gilt für Abiturienten und zunehmend auch für beruflich Qualifizierte.

Wachstumstrend:

Prof. Dr. Gunter Schweiger, Vorsitzender von Hochschule Bayern stellt fest: „Annähernd 20.000 Erstsemester haben sich ganz bewusst für ein wissenschaftliches und gleichzeitig praxisorientiertes Studium an einer der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften entschieden. Das zeigt die Attraktivität unseres Hochschultyps und ist gut für unser Land.“

Insgesamt sind circa 85.000 Studierende an den bayerischen Fachhochschulen eingeschrieben. Ihre große Stärke sehen die Hochschulen in der über hohe Praxisanteile reflektierten wissenschaftlichen Ausbildung und der hervorragenden Vernetzung mit Unternehmen. „Unsere AbsolventInnen werden nahezu vollständig vom regionalen Arbeitsmarkt aufgenommen – es ist bezeichnend, dass 70% der heute tätigen Ingenieure und 50% der BWLer und Informatiker bei uns ausgebildet wurden“, kommentiert Prof. Dr. Schweiger

Mit den neuen Bachelor- und Masterabschlüssen verleihen die Universitäten gleiche Abschlussniveaus wie die Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Konsequenterweise führen nun auch Masterabschlüsse von beiden Hochschultypen direkt in den höheren Dienst – der Führungsebene im öffentlichen Bereich. Die Fähigsten der Absolventen von Fachhochschulen haben heute auch die Möglichkeit, ihr Potenzial in kooperativen Promotionen in Zusammenarbeit mit Universitäten zu entfalten.

Beruflich Qualifizierte:

352 beruflich Qualifizierte studieren an den bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. „Es ist sehr gut und richtig, dass sie sich wissenschaftlich bilden. Wir werden die Bedürfnisse dieser Studierenden ernst nehmen“, kommentiert Prof. Schweiger.

Für die beruflich Qualifizierten müssen spezielle Brückenkurse angeboten werden, damit sie erfolgreich ihr Studium bewältigen können. Prof. Dr. Schweiger: „Ich begrüße die Entscheidung von Staatsminister Dr. Heubisch ausdrücklich, das Angebot an Vorkursen für beruflich qualifizierte flächendecken auszubauen und dafür Haushaltsmittel zur Verfügung zu stellen. An der Hochschule Amberg-Weiden haben wir seit Jahren ein sehr erfolgreiches Modellprojekt hierfür.“

Die Aussage von Staatsminister Dr. Heubisch, die Hochschulen bei der Einführung berufsbegleitender Studiengänge zu unterstützen, freut die Hochschulen für angewandte Wissenschaften ganz besonders: „Sobald die formalen Hürden für die Errichtung berufsbegleitender Studiengänge fallen, werden wir Studiengänge anbieten, die neben dem Beruf – also abends, an Wochenenden und in Blockwochen - studierbar sind“ bestätigt Prof. Dr. Schweiger.

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