Konjunkturpaket II

Mittel für die Hochschulen in Bayern; Heubisch: „Klare Schwerpunktsetzung auf Förderung des Hochschul- und Forschungsstandorts Bayern“

Die Verwendung der Mittel für die bayerischen Hochschulen aus dem Konjunkturpaket II hat Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch am Mittwoch in München zusammen mit den Vorsitzenden der bayerischen Hochschulverbünde, Rektor Prof. Dr. Alf Zimmer und Präsident Prof. Dr. Gunter Schweiger, vorgestellt. Aus dem Programmteil „Bildungsinfrastruktur“ mit einem Finanzvolumen von insgesamt 370 Mio. Euro erhalten die Hochschulen und die außeruniversitären Forschungseinrichtungen ca. 283 Mio. Euro. Heubisch: „Die Entscheidung des Ministerrats zeigt, dass die Bayerische Staatsregierung einen klaren Schwerpunkt auf die Förderung des Hochschul- und Forschungsstandorts Bayern setzt. Diese Mittel werden wir für wichtige Modernisierungs- und Investitionsmaßnahmen verwenden. Die Maßnahmen werden allen Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Universitätsklinika zugute kommen und so in der gesamten Fläche des Freistaats Bayern ihre Wirkung entfalten.“ Durch die Projekte, so der Minister, ergebe sich ein doppelter Mehrwert: es werde nicht nur die Konjunktur in ganz Bayern angekurbelt, sondern zugleich die Infrastruktur des Hochschul- und Wissenschaftsstandorts Bayern verbessert.

Auch Zimmer hob die Mehrfachwirkung der Maßnahmen hervor: „Wenn wir durch das Konjunkturpaket II für die Hochschulen morgen wettbewerbsfähiger werden, dann lohnt sich die Investition doppelt: Anreiz jetzt und in Zukunft die Nase vorn. Nach diesen Kriterien müssen die Vorhaben ausgesucht werden.”

Schweiger begrüßte ausdrücklich die zur Verfügung gestellten Mittel zum weiteren Ausbau und zur Bau-Sanierung der bayerischen Hochschulen: „Die zusätzlichen Mittel sind sehr hilfreich für die bayerischen Hochschulen. Wir werden sie entsprechend der Zielsetzung eines Konjunkturimpulses schnell ausgeben. Natürlich bleiben immer offene Wünsche.“

Für die Universitäten, Universitätsklinika und die Hochschulen für angewandte Wissenschaften – Fachhochschulen sind folgende Fördersummen vorgesehen:

  • 80 Mio. Euro für insgesamt 16 große Baumaßnahmen in Augsburg, Bamberg, Bayreuth, Erlangen, München, Passau, Regensburg, Weiden und Würzburg,
  • 125 Mio. Euro für kleine Baumaßnahmen, schwerpunktmäßig zur Verbesserung der Energieeffizienz, zur Beseitigung baulicher Mängel sowie zur Schaffung zusätzlicher Lehr- und Forschungsflächen an Standorten mit einer besonderen Überlast,
  • 37 Mio. Euro für die Beschaffung von wissenschaftlichen (Groß-) Geräten und sonstige Reinvestitionen zur Verbesserung der Forschungsbedingungen.

Auch die außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Bayern werden durch das Konjunkturprogramm gefördert. Für diesen Bereich sind insgesamt ca. 41 Mio. Euro, beispielsweise in Bayern angesiedelte Institute der Max-Planck-Gesellschaft, die Bayerische Akademie der Wissenschaften sowie das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg, vorgesehen. Für den Einstieg in die Modernisierung und Sanierung des Deutschen Museums steht aus dieser Summe eine Förderung von 29 Mio. Euro zur Verfügung.

Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

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