Gemeinsame IT-Strategie der bayerischen Hochschulen

Die in Universität Bayern e.V. und Hochschule Bayern e.V. organisierten Universitäten und Hochschulen (HAW) haben eine enge Zusammenarbeit bei der Digitalisierung beschlossen und eine gemeinsame IT-Strategie verabschiedet.

Die Vorsitzenden der beiden Hochschulverbünde, Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel (Universität Bayern e.V.) und Prof. Dr. Walter Schober (Hochschule Bayern e.V.) dankten den CIOs sowie IT-Leiterinnen und Leitern der Universitäten und Hochschulen (HAW) für ihr Engagement bei der Erstellung der Strategie.

Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, Vorsitzende von Universität Bayern e.V. und Präsidentin der Universität Augsburg sagte: „Die vorgelegte gemeinsame IT-Strategie der bayerischen Hochschulen definiert Handlungsempfehlungen für die fortlaufende kooperative Erneuerung sowie Optimierung der IT. Sie unterstützt die Digitalisierung der Hochschulen im Freistaat Bayern und legt damit die Grundlage einer umfassenden digitalen Transformation von Forschung, Lehre und Verwaltung mit Auswirkungen auf die gesamte bayerische Gesellschaft und Wirtschaft.“

Prof. Dr. Walter Schober, Vorsitzender von Hochschule Bayern e.V. und Präsident der Technischen Hochschule Ingolstadt betonte: „Dabei berücksichtigt die gemeinsame IT-Strategie die Digitalisierungsanforderungen der einzelnen Hochschulen. Sie unterstützt damit wesentlich die Hochschulen bei der Weiterentwicklung ihrer individuellen IT-Strategie in ihren verschiedenen Aufgabenfeldern. Gleichzeitig zielt die gemeinsame IT-Strategie auf die Schaffung von Synergieeffekten und Qualitätssteigerungen der Hochschul-IT durch verstärkte hochschulübergreifende Kooperation und Bündelung von Kompetenzen.“

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume betonte: „Unsere Hochschulen und Universitäten arbeiten schon jetzt im IT-Bereich hervorragend zusammen. Die neue gemeinsame IT-Strategie optimiert die digitale Grundlage für das Studium und die Forschung von morgen noch weiter: Sie ist ein Innovationsbooster für jede einzelne Hochschule und den gesamten Wissenschaftsstandort Bayern!“

Inhalte der gemeinsamen IT-Strategie

Die gemeinsame IT-Strategie der bayerischen Hochschulen stützt sich auf drei Säulen:

  • Hochschulübergreifende IT-Governance-Strukturen
  • Hochschulübergreifende IT-Services (HITS)
  • Strategische Empfehlungen zu zwölf Handlungsfeldern im IT-Bereich

Die gemeinsame Arbeit der Universitäten und Hochschulen in zwölf Handlungsfeldern soll zukünftig durch einen neu ins Leben gerufenen Digitalverbund der bayerischen Hochschulen im Rahmen einer hochschulübergreifenden IT-Governance koordiniert werden. Der Digitalverbund wird sich aus den bereits bestehenden CIO- sowie IT-Leiterinnen und Leiter-Runden zusammensetzen.

Konkrete Maßnahmen zur Gründung des Digitalverbunds wurden bereits eingeleitet. Heute findet eine erste Konferenz der Mitglieder des Digitalverbunds an der TH Nürnberg in einem hybriden Format statt.

Fortschreibung der ersten IT-Strategie

Bereits mit der Veröffentlichung der ersten IT-Strategie der bayerischen Hochschulen im Jahr 2010 und deren Bestätigung durch Ministerratsbeschluss im Folgejahr wurde die Grundlage für eine erfolgreiche IT-Governance-Struktur der bayerischen Hochschulen geschaffen. Mit der aktuell vorgelegten gemeinsamen IT-Strategie erfolgte die Erneuerung durch Adaption an aktuelle gesetzliche, organisatorische und technische Rahmenbedingungen, die sich etwa aus der Hightech Agenda Bayern (HTA) und dem geplanten Hochschulinnovationsgesetz (HIG) ergeben. Die Hochschulen setzen dabei verstärkt auf eine nachhaltige Abstimmung und Kooperation bei der IT-Governance zur koordinierten Schaffung von Synergien zwischen den Hochschulen. +++

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