Freistaat zeichnet innovative Lehre an Hochschulen aus – Blume: „Sie gestalten die neue Normalität“

Lehrpreise und Lehrförderpreise gehen nach Augsburg, München, Neu-Ulm, Nürnberg, Rosenheim, Regensburg und Würzburg-Schweinfurt

Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Markus Blume, © Steffen Böttcher

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume hat heute im Rahmen des Forums der Lehre des Bayerischen Zentrums für Innovative Lehre (BayZiel) an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg die Preise für herausragende Lehre in Form des „Lehrpreises“ sowie des „Lehrförderpreises“ überreicht. An die Preisträgerinnen und -träger gerichtet betonte der Minister: „Innovative Lehre ist die Halsschlagader unserer Hochschulausbildung in Bayern. Die Lehrideen der heutigen Preisträgerinnen und Preisträger sind eine Blaupause für modernen akademischen Unterricht.  Herzlichen Dank für Ihre herausragende Arbeit. Sie ist das Erfolgsrezept für top ausgebildete und motivierte Fachkräfte.“ Mit Blick auf die besonderen Herausforderungen in den Semestern der Pandemie hob der Minister hervor: „Mit Pioniergeist haben Sie eine Herkulesaufgabe bewältigt. In einem Reallabor haben Sie neue Impulse für die digitale Didaktik der Zukunft gesetzt. Sie gestalten die neue Normalität!“

Mit dem „Lehrpreis“ honoriert der Freistaat Bayern die herausragende Lehrtätigkeit von Hochschullehrerinnen und -lehrern an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen. Sie sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Die Vergabe basiert auf Vorschlägen von Studentinnen und Studenten und von Hochschulpräsidentinnen und -präsidenten sowie auf einer Jury-Empfehlung. Die Preise werden alle zwei Jahre vergeben.

„Lehrförderpreis“ für Zukunftskonzepte

Das 2020 ins Leben gerufene Förderprogramm für Innovation und Forschung in der Lehre, der „Lehrförderpreis“, ist ein zusätzlicher Wettbewerb, mit dem innovative und neuartige Konzepte für die Lehre der Zukunft ausgezeichnet werden. Die Preisträgerinnen und -träger erhalten 20.000 Euro zur Unterstützung bei der Implementierung richtungsweisender und forschungsbasierter Lehr- und Lernkonzepte. Die Bewerberinnen und Bewerber reichen in diesem Wettbewerb selbst ein innovatives Konzept für zukünftige Lehrveranstaltungen ein. Wenn das Konzept zur Förderung angenommen wird, wird der Preisträger bzw. die Preisträgerin aufgefordert, das Konzept beim Forum der Lehre vorzustellen und innerhalb der nächsten beiden Jahre umzusetzen.

Im Jahr 2022 wurde der „Lehrförderpreis“ in Zusammenarbeit mit dem BayZiel als Fellowship-Programm ausgestaltet, das nationalen und internationalen Austausch über gelungene Studienreformprojekte und Lehrkonzepte weiter befördern soll. Es ermöglicht den Lehrenden einschlägige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Expertinnen und Experten der Hochschulentwicklung aus dem In- und Ausland zu einem Aufenthalt an der eigenen Hochschule einzuladen, um gemeinsam als Fellows an innovativen Lehrkonzepten und Ideen zu arbeiten.

Neben den Preisen für das Jahr 2022 überreichte der Wissenschaftsminister heute auch die Auszeichnungen aus dem Jahr 2020. Eine feierliche Verleihung konnte aufgrund der Corona-Pandemie in 2020 nicht stattfinden.

 

Die Preisträgerinnen und Preisträger sind:

Preise für herausragende Lehre – Lehrpreis

Aus dem Jahr 2020:

Prof. Dr. Michael Gutiérrez (Hochschule für angewandte Wissenschaften Neu-Ulm)

Prof. Dr. Achim Förster (Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt) 

Aus dem Jahr 2022: 

Prof. Dr. Christine Niebler (Technische Hochschule Nürnberg)

Prof. Dr. Robert Kellner (Technische Hochschule Rosenheim)

Prof. Dr. Christian Hanshans (Hochschule für angewandte Wissenschaften München) 

 

Förderprogramm für Innovation und Forschung in der Lehre – Lehrförderpreis

Aus dem Jahr 2020:

Prof. Dr. Birgit Rösel (Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg) 

Aus dem Jahr 2022: 

Prof. Dr. Sabine Joeris und Prof. Dr. Volodymyr Brovkov (Hochschule für angewandte Wissenschaften Augsburg) 

 

Quelle: StMWK

 

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