Europäische Hochschulkonferenz in Brüssel mit Wissenschaftsminister Bernd Sibler

„Unsere Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind ein wichtiger Pfeiler der Forschung und Entwicklung in Europa, wenn es um die Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen geht“ - Wissenschaftsminister Bernd Sibler bei Hochschulkonferenz in Brüssel – Hochschulen für angewandte Wissenschaften aus Amberg/Weiden, Ansbach, Aschaffenburg, Coburg, Deggendorf, Ingolstadt, Landshut, München, Neu-Ulm, Nürnberg, Regensburg, Weihenstephan/Triesdorf und Würzburg/Schweinfurt mit dabei

BRÜSSEL. Bereits zum dritten Mal besuchte Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler diese Woche die Konferenz des europäischen Hochschulzusammenschlusses „Universities of Applied Sciences for Europe“ (UAS4EUROPE) in der Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union in Brüssel. Sie beschäftigte sich unter dem diesjährigen Titel „Beyond Horizons – The future of applied research in Europe“ mit der Zukunft der angewandten Forschung in Europa.

Die Tagung wurde vom europäischen Hochschulzusammenschluss „Universities of Applied Sciences for Europe“ (UAS4EUROPE) veranstaltet, dem auch der Zusammenschluss aller bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften „Hochschule Bayern e. V.“ angehört. An der Veranstaltung nahmen u. a. Vertreter der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Amberg/Weiden, Ansbach, Aschaffenburg, Coburg, Deggendorf, Ingolstadt, Landshut, München, Neu-Ulm, Nürnberg, Regensburg, Weihenstephan/Triesdorf und Würzburg/Schweinfurt teil.

„Gemeinsam an einem Europa der Zukunft für die kommenden Generationen arbeiten“
Staatsminister Sibler bezeichnete die Konferenz als „herausragende Lobbyveranstaltung“, die zur Sichtbarkeit der Hochschulen für angewandte Wissenschaften enorm beitrage. In seinem Vortrag auf der anschließenden Abendveranstaltung betonte er den Stellenwert gemeinsamer Werte im vereinten Europa und forderte die Anwesenden auf, gemeinsam an einem Europa der Zukunft für die kommenden Generationen zu arbeiten. Sibler wies außerdem auf die große Bedeutung der Bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften für bayerische Regionen und für Europa hin: „Unsere Hochschulen für angewandte Wissenschaften tragen mit ihrer Expertise und ihrem Know-How dazu bei, die Fragen der Zukunft wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu beantworten. Sie sind ein wichtiger Pfeiler der Forschung und Entwicklung in Europa, wenn es um die Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen geht.“

Zeit zum politischen Austausch auf EU-Ebene
Anlässlich seines Besuchs in Brüssel tauschte sich Staatsminister Sibler u.a. mit der Generaldirektorin für Bildung, Jugend, Sport und Kultur der Europäischen Kommission Themis Christophidou über aktuelle kulturpolitische Themen auf EU-Ebene, insbesondere die Bewerbung der Stadt Nürnberg zur Kulturhauptstadt Europas 2025, aus. Außerdem sprach Sibler mit dem EU-Kommissar für Haushalt und Personal Günther Oettinger über das künftige Forschungsrahmenprogramm „Horizont Europa“ ab 2021 und eine mögliche spürbare Erhöhung der Fördermittel, die der herausragenden Bedeutung von Forschung und Innovation für die Zukunft und Wettbewerbsfähigkeit Europas entspricht.

Die Konferenz-Organisatoren
Maßgeblich an der Organisation der Veranstaltung war die vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst geförderte Bayerische Forschungsallianz (BayFOR) beteiligt. Ziel von BayFOR ist es, den Wissenschaftsstandort Bayern im europäischen Forschungsraum zu fördern. BayFOR unterstützt bayerische Hochschulen bspw. bei der Einwerbung von Fördergeldern, die von der EU für das Forschungsrahmenprogramm „Horizon 2020“ im Zeitraum von 2014 bis 2020 für Forschung und Innovation zur Verfügung gestellt werden. Das Programm ist am 1. Januar 2014 in Kraft getreten und besteht aus drei Förderlinien, die sich auf die Schwerpunkte „exzellente Wissenschaft“, „führende Rolle der Industrie“ und „gesellschaftliche Herausforderungen“ konzentrieren.

Quelle: StMWK

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