Bayernweiter Anstieg der dual Studierenden - Wissenschaftsminister Bernd Sibler: „Bayerisches Erfolgsmodell mit Zukunft überzeugt Studentinnen und Studenten wie Unternehmen“

Im Wintersemester 19/20 ist die Zahl der dual Studierenden erstmals auf über 8.000 gestiegen. Auch die Zahl der Praxispartner ist mit über 1.700 so hoch wie nie zuvor. Das duale Studium im Modell von hochschule dual ist attraktiv und die Angebote der bayerischen Netzwerkpartner sind sehr gefragt, was die aktuelle statistische Auswertung belegt.

 

 

Quelle: hochschule dual

Seit Jahren nimmt die Nachfrage nach dem dualen Studium in Bayern zu. Laut der aktuellen Erhebung von hochschule dual absolvieren dieses Wintersemester 8.111 Studentinnen und Studenten ein duales Studium. Somit entschieden sich etwa 7 % aller Studierenden an einer der 19 staatlichen und kirchlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen in Bayern für ein duales Studienmodell nach den Qualitätskriterien von hochschule dual.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „Das duale Studium ist für junge Menschen ein perfektes Sprungbrett in den Beruf: Die enge Verzahnung von Theorie und umfassender Praxis macht sie zu hervorragend ausgebildeten und praxistauglichen akademischen Fachkräften. Dieses bayerische Erfolgsmodell überzeugt Studentinnen und Studenten ebenso wie Unternehmen, es ist ein Konzept mit Zukunft.“

Anstieg bei MINT-Fächern und in den Ingenieurwissenschaften

Sehr deutlich ist das Wachstum in den Ingenieurwissenschaften und in MINT-Studiengängen, die über 56 % aller Studienangebote umfassen. Dies ist insofern sehr bedeutsam, weil hier der Fachkräftemangel besonders groß ist und diese Wissenschaftsbereiche für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Industrie von großer Bedeutung sind.

„Wir freuen uns sehr, dass viele Praxispartner den hohen wissenschaftlichen Wert der bayerischen Variante des dualen Studiums zunehmend schätzen,“ so Professor Dr. Franz Boos, wissenschaftlicher Leiter von hochschule dual. „Viele Unternehmen, Behörden und soziale Einrichtungen erkennen, dass das frühe Personalrecruiting für den Erhalt unserer wirtschaftlichen Stärke zunehmend bedeutsamer wird. Viele Unternehmen sehen mittlerweile das duale Studium als hervorragendes und nachhaltiges Instrument zur Nachwuchsgewinnung. Allerdings müssen die Unternehmen auch bereit sein, Zeit und Geld in das duale Studium zu investieren. Der Konkurrenzkampf um die besten Köpfe wird zunehmend härter.“

Anteil Studium mit Ausbildung hoch, aber Studium mit vertiefter Praxis holt auf

Knapp zwei Drittel der Studentinnen und Studenten wählten dieses Semester ein 4,5 jähriges Verbundstudium, das Ausbildung und Studium miteinander verknüpft. Dies zeigt, dass auch für Abiturient*innen in Bayern eine Ausbildung, entgegen dem allgemeinen Trend, von Interesse sein kann. Allerdings wächst das Modell „Studium mit vertiefter Praxis“ deutlich stärker im Vergleich zum Vorjahr. Diese Entwicklung wird sich vermutlich auch weiterhin fortsetzen, weil in den kommenden Jahren immer mehr primärqualifizierende Studiengänge in den Gesundheits- und Sozialberufen neu an den Start gehen oder bestehende Studiengänge nicht mehr ausbildungsintegrierend sein werden.

Mehr Praxis, mehr Planbarkeit, mehr Sicherheit

Was macht ein duales Studium so interessant? Der größte Vorteil für Studierende ist die Kombination von Theorie und Praxis und die finanzielle Unterstützung, die man von seinem Praxispartner erhält. Man kann sich im Semester auf das Studium konzentrieren und in den Praxisphasen das Gelernte reflektieren und anwenden und dabei wichtige Kontakte im Betrieb knüpfen. Praxispartner schätzen die ausgeprägte Handlungskompetenz in Theorie und Praxis und vor allem die firmenspezifische Ausbildung, welche den Einsatz der Absolventinnen und Absolventen ohne Einarbeitungszeiten ermöglicht.

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