Bayerische Hochschulen für angewandte Wissenschaften begrüßen Möglichkeit zu kooperativen Promotionen mit der TU München

Professorinnen und Professoren bayerischer Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind bereits heute vielfach als offizielle Gutachter in Promotionsverfahren tätig. Deshalb begrüßen die Präsidentin und die Präsidenten ausdrücklich, dass auch die TU München dies zukünftig ermöglichen wird.

Prof. Dr. Gunter Schweiger, Vorsitzender von Hochschule Bayern: „Dass die TUM diesen Schritt mit den überzeugenden Promotionsergebnissen von Fachhochschul-Absolventen begründet, bestätigt mir, dass unsere besten Absolventen auch sehr gut für eine wissenschaftliche Karriere vorbereitet sind.“

Seit einigen Jahren wirken Professorinnen und Professoren von Hochschulen für angewandte Wissenschaften formell als offizielle Gutachter in universitären Promotionsverfahren von besonders qualifizierten FH-Absolventen mit. Mit vielen Partneruniversitäten im In- und Ausland sind bereits heute solche kooperative Promotionen als Regelfall möglich.

„Um so mehr freut es mich, dass sich nun die TU München auch zu diesem Schritt entschlossen hat. Die qualifiziertesten unserer Absolventen arbeiten bereits im Bereich der angewandten Forschung in den Instituten und Labors der Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Es ist nur konsequent und richtig, dass diese in der Regel drittmittelfinanzierten Forschungsarbeiten als Promotionen auch durch den betreuenden Professor der Fachhochschule als Gutachter begleitet werden. Dass dies künftig auch in Kooperation mit der TU München geschehen kann, ist hoch erfreulich.“

Mit der offiziellen Beteiligung von FH-Professoren als Gutachter in Promotionsverfahren geht die TUM einen wichtigen Schritt. Die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften nehmen die Einladung zur Kooperation gerne an. In den nächsten Jahren muss sich zeigen, wie sich die kooperativen Promotionen mit der TUM entwickeln. „Es wird sich dann auch die Frage stellen, inwieweit zusätzliche Hürden für eine Promotion von FH-Absolventen wie z.B. die teilweise sehr umfängliche Pflicht zur Ableistung weiterer Prüfungen an der TUM bestehen bleiben. In zwei Jahren werden wir gerne gemeinsam Bilanz ziehen. Ich würde mich freuen, wenn diese Bilanz positiv ausfallen würde und das Beispiel der TUM tatsächlich Schule macht“ resümiert Prof. Dr. Gunter Schweiger.

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