13.07.2017

Finnische Hochschulrektoren zu Gast im Freistaat

Hochschule Bayern und Hochschule Landshut empfangen Delegation finnischer Hochschulrektoren


Finnische Hochschulrektoren informieren sich an der Hochschule Landshut über die bayerische Hochschullandschaft. Quelle: Hochschule Landshut

Eine Delegation sieben finnischer Rektoren von Hochschulen für angewandte Wissenschaften machte Ende Juni Station in Bayern, um sich über die Besonderheiten des bayerischen akademischen Bildungssystems zu informieren. Organisiert wurde die Studienreise durch Arene, der Rektorenkonferenz der finnischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Die Hochschulrektoren wurden durch Hochschule Bayern und die Hochschule Landshut auf dem Campus in der niederbayerischen Stadt an der Isar empfangen.

Begrüßt wurden die Finnen durch den Präsidenten der Hochschule Landshut, Prof. Dr. Karl Stoffel. Am Beispiel seiner Hochschule berichtete er von den Besonderheiten der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Er gab anschließend einen Überblick über Hochschule Bayern und die gesamte bayerische Hochschullandschaft. Susanne Stöver, Referentin Study & Work international referierte über das duale Studium in Bayern. Ein spezielles Interesse der finnischen Gäste lag auf den Forschungsstrukturen der Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Dr. Hedwig Maurer, Forschungsreferentin an der Hochschule Landshut, stellte so die Forschungsförderung in Deutschland und Horizon 2020 vor. Den Kurzvorträgen folgten angeregte Diskussionen zwischen den Hochschulrepräsentanten aus Bayern und Finnland. Thematisiert wurden dabei neben allgemeinen Trends in den jeweiligen Bildungssystemen auch Ideen für eine zukünftige verstärkte Zusammenarbeit zwischen den finnischen und bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Über den Erfahrungsaustausch hinaus konnten so erste Impulse für eine weitere Kooperation gesetzt werden.

Im Anschluss an den Hochschulbesuch brach die Delegation nach Dingolfing zu einem Besuch des dortigen Technologiezentrums der Hochschule Landshut auf. Prof. Dr. Markus Schneider führte als wissenschaftlicher Leiter in die Arbeit des Zentrums für Produktions- und Logistiksysteme (TZ PULS) ein. An der Außenstelle arbeiten, lehren und forschen vier Professoren gemeinsam mit ihren Mitarbeitern an den Themen „Intelligente Produktionslogistik“, „Digitalisierung und Industrie 4.0“ sowie „Lean Management“. Herzstück des TZ PULS stellt dabei die 900 m² große Lern- und Musterfabrik dar. Johann Peschek, Laboringenieur am TZ PULS, gab den Delegationsteilnehmern eine Führung durch die Demonstrationsplattform, die als Demonstrations-, Forschungs- und Weiterbildungsort dient.